Donnerstag, 10. Mai 2012

# 170

Kalte Augen an mein Handeln geheftet,
zweifeln jeden meiner kleinen Schritte an,
und mit leisem, scharf verletzend Klang,
mein Versagen längst vorhersehend berechnet.


Starre Hände  gewollt nach mir greifen,
ziehen mich in  bittere Bedrängnis,
ohne ein bisschen Zugeständnis,
wollen mich von meinem Gefühlen davonschleifen.


Ich bin allein zwischen Richtern und Perfektionisten,
verloren in einer Welt von Unbarmherzigkeit,
von keinen  schmerzend Lasten befreit,
kann mich nicht in Geborgenheit nisten.